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Schumacher kehrt im Silberpfeil in die Formel 1 zurück PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 23. Dezember 2009 um 10:51 Uhr

Sensation im Rennsport: Rekordweltmeister Michael Schumacher steigt nach drei Jahren Pause laut einem Medienbericht wieder in die Formel 1 ein. Der 40-Jährige will dem neuen Mercedes-Team zu einem glänzenden Einstand verhelfen - für 7 Mio. Euro.


Das Weihnachtsgeschenk für die Formel 1 ist nach Informationen von "Bild.de" perfekt: Michael Schumacher kehrt laut Homepage der "Bild"-Zeitung zurück in die Königsklasse des Motorsports. Für ein Jahr soll der Kerpener, der am 3. Januar seinen 41. Geburtstag feiert, für den neuen Rennstall Mercedes Grand Prix Gas geben.
Am 14. März 2010, 1240 Tage nach seinem 250. und bis dato letzten Grand Prix, wird Schumacher demnach wieder in einem Formel-1- Lauf an den Start gehen. Cockpit-Kollege beim deutschen Team wird der Wiesbadener Nico Rosberg sein.

"Magische Rückkehr des Rekordchampions"

Laut "Bild.de" unterzeichnete Schumacher, über dessen mögliche Rückkehr seit Wochen wilde Spekulationen die Runde gemacht hatten, einen Vertrag über ein Jahr. Der Kerpener, der über eine halbe Milliarde Euro in seiner einzigartigen Sportlerkarriere mit 91 Grand- Prix-Siegen und sieben WM-Titeln verdient haben soll, bekommt dem Bericht zufolge für das Engagement im Silberpfeil 7 Mio. Euro. Diese Summe soll BrawnGP - Vorgänger von Mercedes Grand Prix - auch Weltmeister Jenson Button geboten haben. Den Briten zog es aber zu McLaren-Mercedes. Und der Weg war frei für Schumacher.
Schumacher-Sprecherin Sabine Kehm wollte sich zu dem Bericht auf Anfrage zwar nicht äußern. Doch schon vor der Nachricht hatten sich die Anzeichen für ein Comeback Schumachers verdichtet. Ferrari, für das er nach seinem Rücktritt Ende 2006 als Berater tätig gewesen war, gab grünes Licht. Formel-1- Geschäftsführer Bernie Ecclestone schwärmte mehrfach von einer "magischen" Rückkehr des Rekordchampions. Und dass Mercedes am Montag die Partnerschaft mit dem äußerst zahlungskräftigen Öl- und Gasunternehmen Petronas aus Malaysia bekanntgegeben hatte, passte zudem in das Gesamtbild.
Lunte hatte Schumacher im Sommer gerochen. Wieder und wieder hatte er zuvor betont, dass ein Comeback nach seinem Rücktritt Ende 2006 nicht infrage kommt. Doch dann verunglückte Ferrari-Pilot und Freund Felipe Massa in Ungarn. Schumacher erklärte sich bereit, einen Comebackversuch zu starten. Doch am Ende bremste ihn eine Schädelbasisverletzung, zugezogen bei einem Motorradunfall am 11. Februar, aus. Seitdem loderte es aber offensichtlich weiter in Schumacher.
2006 war der Kerpener mit Wohnsitz in der Schweiz nach 250 Grand Prix' zurückgetreten. Sein bis dato letztes Rennen bestritt er am 22. Oktober 2006 in Brasilien. Erfolgreicher als Schumacher war bislang kein anderer Pilot.
Eine gewichtige Rolle in den Verhandlungen mit Mercedes Grand Prix dürfte Teamchef Ross Brawn zugekommen sein. Als Technischer Direktor bei Ferrari war der bisweilen etwas kauzig daherkommende Brite maßgeblich an Schumachers Erfolgen am Steuer der "Roten Göttin" beteiligt. Zusammen könnten sie nun ein weiteres Kapitel der ohnehin unübertroffenen Schumacher-Saga schreiben.
Quelle: Financial Times Deutschland

 

 



Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 27. Januar 2010 um 23:59 Uhr