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Griebel/Rath mit erfolgreichem WM-Debüt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 24. August 2011 um 19:33 Uhr

 

Nach den ersten vier Läufen zur Deutschen Rallye Meisterschaft und zahlreichen "kleinen" 200er Rallyes war es vom 19.21. August soweit:

Das SUZUKI-RLP Junior Team ADAC Pfalz mit Marijan Griebel und Co. Alex Rath bestritt das Saisonhighlight, die ADAC Rallye Deutschland. Für beide war es der erste Weltmeisterschaftslauf, welcher dementsprechend mit großer Vorfreude angegangen wurde.

Griebel/Rath WM-Rallye D

 

Bereits in den Tagen zuvor, beim sogenannten "Recce", dem Abfahren der WP´s zum Erstellen des Aufschriebes, wurde klar, dass die Deutschland Rallye wohl nicht nur die längste, sondern auch anspruchsvollste Rallye ist, die das Team in seiner noch jungen Laufbahn unter die Räder genommen hat. Die verdeckten, winkligen Passagen in den Weinbergen an der Mosel, die superschnellen Pisten im nördlichen Saarland und Birkenfeld sowie die Legendäre Panzerplatte sollten Mensch und Maschine alles abverlangen.

Am Freitagmorgen ging es für das Team Griebel/Rath dann endlich los, mit der Devise, das Auto heil ins Ziel zu bringen und durch ein paar gute WP-Zeiten auf sich aufmerksam zu machen, startete man mit dem SUZUKI Swift mit der Startnummer 90 auf die Strecke.

Nachdem die Konkurrenz in der Klasse mit Problemen zu kämpfen hatte und bereits nach drei der 19 Wertungsprüfungen ein Vorsprung von weit über zehn Minuten vorhanden war, war es schwierig das richtige Maß zwischen Angriff und sicherem Fahren zu finden.

Bis auf einen kleineren Ausritt auf WP 5, welcher eine verbogene Hinterachse zur Folge hatte, konnte Tag 1 jedoch erfolgreich absolviert werden.

Der Samstag war die Königsetappe, mit den meisten zu absolvierenden Kilometern sowie der zweimaligen Durchfahrt der WP "Panzerplatte" in Baumholder.

Nach einem fast perfekten Tag ohne jegliche Fehler und durchweg ansprechenden WP-Zeiten kam einen Kilometer vor dem Ziel der letzten Tages-WP ein großer Schock:
Die Elektrik am Suzuki Swift streikte und ein Weiterkommen war nicht mehr möglich.

Nur durch den großen Einsatz der Mechaniker konnte der Renner bis spät in die Nacht durch Einsetzten eines neuen Kabelbaumes wieder fit gemacht werden und ein Re-Start am letzten Tag war somit möglich.

Bei wechselnden Wetterbedingungen galt es nun nur noch, das Auto mit derweil einer knappen Dreiviertelstunde Vorsprung ins Ziel zu bringen, was letztendlich auch gelang.

Gezeichnet von den Strapazen, aber auch überglücklich überquerten Marijan Griebel und Alex Rath am späten Sonntagnachmittag als Sieger der Klasse 9 sowie 43. im Gesamtklassement die Zielrampe an der Porta Nigra.

 



Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 24. August 2011 um 19:34 Uhr